Den meisten der verfolgten Spieler gelang es noch, sich in ihre Umkleidekabine zu retten. Aus ihrer Kabine riefen verzweifelte Al-Ahly-Spieler den Sport-Radiosender Modern Kora an und schlugen Alarm. "Wir sind gefangen in der Umkleide, alle Spieler wurden brutal geschlagen", sagte Verteidiger Ahmed Fathi. Minütlich wurden Verletzte in die Kabine gebracht, und Mittelfeldspieler Mohamed Abu-Treika klagte: "Das ist kein Fußball. Das ist ein Krieg, die Menschen sterben direkt vor uns. Es gibt keine Bewegung und keine Krankenwagen."

Bild: AFP 2. Februar 2012, 09:452012-02-02 09:45:01 © Süddeutsche.de/dpa/dapd/AFP/afis/jobr