Prozess um Attacke im Zug bei Brokstedt:Ende einer Verhandlung "um eine außergewöhnlich erschütternde Tat"

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Nach dem Urteil des Landgerichts Itzehoe wird Ibrahim A. abgeführt. (Foto: Christian Charisius/AFP)

Weil Ibrahim A. in einem Regionalzug zwei Menschen erstochen hat, muss er lebenslang ins Gefängnis. Die Tat steht auch stellvertretend für die Missstände deutscher Behörden - A. war schon mehrfach aufgefallen. Im Gerichtssaal zeigt er keine Anzeichen von Reue.

Von Jana Stegemann

Felix G. hat auf dem Boden des Regionalzugs am 25. Januar 2023 um sein Leben gekämpft. Mit einem Mann, der fest entschlossen war, ihn mit einem Küchenmesser zu töten, der ihm fest in die Nase biss, der versuchte, ihm in Gesicht, Hals, Nacken, ins Herz zu stechen. Am Mittwochmorgen, fast anderthalb Jahre nach dem Attentat, treffen sich die beiden Männer im Landgericht Itzehoe wieder.

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