Angriffe auf die JustizWer am Gericht arbeitet, wird schnell zur Zielscheibe

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Vladimir Wegener/Imago Images/Collage: SZ

Ein Angeklagter prügelt mit Handschellen auf eine Staatsanwältin ein, woanders brauchen Richterinnen und ihre Kinder Polizeischutz. Hass und Hetze gegen die deutsche Justiz nehmen zu. Doch es trifft nicht alle gleich hart.

Von Constanze von Bullion

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Ein unbeobachteter Augenblick nur, da sprang der Angeklagte über einen Tisch, stürmte auf die Staatsanwältin los, holte aus. Er prügelte mit Handschellen auf sie ein, traf ihren Kopf während der Urteilsverkündung. Der Mann, der wegen gefährlicher Körperverletzung eine Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verbüßen sollte, konnte nicht sofort überwältigt werden. Vier Wachleute rannten herbei, einer nahm den Angreifer in den Schwitzkasten. Als das Handgemenge endlich vorbei war, hatte die Staatsanwältin eine Schädelprellung, eine Zerrung der Halswirbelsäule, Schürfwunden, Prellungen an Unterarm und Hand. Auch zwei Wachtmeister verließen den Saal verletzt.

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