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Angelina Jolie und Brad Pitt sind verlobt:Brangelina will sich trauen

Endlich passt jemand in die Lücke, die Heidi Klum und Seal, ehemals das perfekte Promi-Ehepaar, hinterlassen hat: Angelina Jolie und Brad Pitt haben sich verlobt. Das Paar hatte eigentlich erklärt, aus Protest gegen das Verbot der Homo-Ehe nicht heiraten zu wollen.

Haben sich verlobt: Traumpaar Angelina Jolie und Brad Pitt.

(Foto: dpa/ddp/sz.de)

Als Heidi Klum und Seal das Ende ihrer Bilderbuch-Ehe bekanntgaben und ihr Traumpaar-Status vor die Hunde ging, war die Aufregung groß. Woher nun diese herzzereißenden Kuss-Fotos nehmen - und überhaupt, welchem Hollywood-Ehepaar kann man denn jetzt noch live zusehen beim Seufzen und Schmachten und Glücklichsein?

Doch nun das große Aufatmen: Rettung, oder besser gesagt, Ja-Wort in Sicht! Angelina Jolie und Brad Pitt haben sich verlobt. Die Frühstücksunterhaltung ist gesichert, zum Glück. Ergibt irgendwie auch Sinn: Für ihre guten Taten ist Angelina Jolie schließlich bekannt, seit sie ihr Image als durchgeknallter Vamp erfolgreich ablegte, einen der begehrtesten Männer Hollywoods angelte und quer durch Afrika und Asien reiste, um dort vernachlässigte Kinder zu adoptieren.

Sechs Kinder haben Jolie und Pitt mittlerweile, drei davon sind leiblich. Und ohne die Kinderschar ist das Paar nicht mehr denkbar: Man muss sich "Brangelina" als eine Art übermenschliches, sechzehnfüßiges Wesen vorstellen, das sich aber nicht zum Ziel gesetzt hat, die Welt zu zerstören. Es will sie retten.

Um noch enger miteinander verbunden zu sein, schließen die beiden Hollywood-Stars nun den Ehebund - auch auf Wunsch der Rasselbande. "Es bedeutet meinen Kindern sehr viel und sie fragen oft danach", hatte Brad Pitt schon mehrfach zu Protokoll gegeben. Am Freitagmittag bestätigte Pitts Pressesprecherin Cynthia Pitt-Dante die bevorstehende Hochzeit: "Es ist ein Versprechen für die Zukunft und die Kinder freuen sich sehr." Ein Termin stehe noch nicht fest.

Es könnte alles so schön sein, zum Seufzen und Schmachten schön, doch halt - war da nicht noch etwas? Eigentlich hatte das Paar seine wilde Ehe damit begründet, sich für die Ehe zwischen Homosexuellen einzusetzen: Sie wollten sich erst dann das Ja-Wort geben, wenn dies allen erlaubt wäre. Doch jetzt scheint das humanitäre Paar seine Meinung geändert zu haben.

Fast könnte man nun meinen, nicht die längst überfällige Legalisierung der Homo-Ehe war der Grund für Brangelinas Ausharren, sondern die aufwendige Herstellung des perfekten Rings: Ein Jahr lang soll Brad Pitt gemeinsam einem Juwelier in Beverly Hills an Angelinas Verlobungsring gefeilt haben. Herausgekommen sei ein Schmuckstück von "feinster Qualität", der genau auf die Hand der Angebeteten zugeschnitten sei.

Denn die außerordentlich schwierig zu erfüllende Diamand-Hand-Harmonie gehört - natürlich - zu den wichtigen Problemen dieser Welt.