Angebliches Überwachungsvideo Beyoncés Schwester soll Jay-Z vermöbelt haben

Jay-Z und Beyoncé auf der Met-Gala in New York.

(Foto: AFP)

Viele kleine, gemeine Fausthiebe und ein Fußkick: Überwachungsaufnahmen aus einem Fahrstuhl sollen eine Attacke von Beyoncés Schwester Solange auf Jay-Z zeigen. Die Qualität der Bilder ist schlecht, die angeblich Beteiligten wollen sich nicht dazu äußern.

Eigentlich war es ein netter Abend. Beyoncé Knowles und Ehemann Jay-Z sahen gut aus, im schwarzen Kleid und weißen Smoking posierte das Paar auf der Party des Jahres, der glamourösen Met-Gala in New York. Auch Beyoncés kleine Schwester Solange zeigte sich den Fotografen. Gut gelaunt, im Satinkleid, Farbe: Pfirsich. Nach der Sause fuhren die drei zurück ins Hotel - und die Stimmung kippte, wie Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen sollen, welche die amerikanische Website TMZ nun veröffentlicht hat.

Die Schwarz-Weiß-Bilder zeigen drei Personen in einem Fahrstuhl. Dabei soll es sich um Beyoncé, Jay-Z und einen Bodyguard handeln. Dann steigt eine zweite Frau dazu, mutmaßlich Solange - und rastet aus. Sie gestikuliert wild, drischt auf Jay-Z ein, der Bodyguard muss einschreiten, er versucht, die Frau zurückzuhalten. Doch vergeblich: Solange legt nach, unter anderem mit einem Kick, den der Rapper abzuwehren versucht, indem er ihren Fuß festhält.

Beyoncé steht während des gesamten Geschehens regungslos daneben. Nach Angaben von TMZ haben die drei das Gebäude später gemeinsam verlassen. Beyoncé und Solange stiegen demnach gemeinsam in ein Auto, Jay-Z in ein anderes. Der Grund für den Kampf sei unklar.

Laut dem amerikanischen Fernsehsender HLN hat sich das Hotel bereits entschuldigt: Man sei "geschockt und enttäuscht" darüber, dass die Bilder an die Öffentlichkeit gelangt seien. Die Beteiligten wollten sich nicht zu dem Video äußern.

Auf Twitter wurde dafür ausgiebig spekuliert. Jay-Z habe Solange mit einer Darstellung ihrer Albumverkäufe provoziert, scherzt einer.

Andere bescheinigten Solange immerhin den ersten "Hit" seit Jahren.