Britische MonarchieNoch nie waren die Rufe nach Reformen so laut

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Prinz William und Kate auf der Beerdigung von Katharine, Duchess of Kent, im September 2025. Hinter ihnen steht Andrew, damals gerade noch Prinz.
Prinz William und Kate auf der Beerdigung von Katharine, Duchess of Kent, im September 2025. Hinter ihnen steht Andrew, damals gerade noch Prinz. Toby Melville/REUTERS

Die britischen Royals genießen eine Art feudale Immunität, zentrale Gesetze betreffen sie nicht. Nach der Festnahme von Andrew lassen sich diese Traditionen kaum noch aufrechterhalten.

Von Alexander Menden

Schon unter normalen Umständen legen die britischen Medien jede Äußerung von Mitgliedern der Familie Windsor auf die Goldwaage. Derzeit sind die Umstände für die britischen Royals alles andere als normal. Darum war es wenig überraschend, dass die Daily Mail eine kurze Äußerung von Prinz William bei der Verleihung der britischen Bafta-Filmpreise am Sonntag zur Schlagzeile erhob: Auf die Frage, ob er schon den stark die Tränendrüsen beanspruchenden Film „Hamnet“ gesehen habe, antwortete der Prince of Wales: „Ich muss dazu in einem ruhigen Gemütszustand sein, und das bin ich im Moment nicht. Ich werde ihn mir für später aufheben.“

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Viel zu lange ist die mutmaßliche Korruption des Königsbruders unkontrolliert geblieben. Jetzt steht die Position der Familie Windsor als regierende Dynastie auf dem Spiel. Vielleicht sogar noch mehr.

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