Am Donnerstagabend um 19 Uhr Ortszeit verließ Andrew Mountbatten-Windsor die Polizeiwache von Aylsham in Norfolk. Als der Wagen anfuhr, der ihn zu seiner derzeitigen Unterkunft Wood Farm zurückbringen sollte, gelang einem Pressefotografen ein Schnappschuss durch die Windschutzscheibe. Er zeigt einen tief in den Rücksitz gesunkenen, seltsam steif zurückgelehnten Mann, dessen Miene der eines Kaninchens gleicht, das panisch in die Scheinwerfer eines heranrasenden Autos starrt. „Jetzt schwitzt er doch“, titelte die Sun am Freitag – ein sarkastischer Verweis auf Andrews Behauptung, er schwitze nie, die er 2019 in einem desaströsen BBC-Interview aufgestellt hatte.
Festnahme von AndrewWarum die britische Monarchie jetzt wanken könnte
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Viel zu lange ist die mutmaßliche Korruption des Königsbruders unkontrolliert geblieben. Jetzt steht die Position der Familie Windsor als regierende Dynastie auf dem Spiel. Vielleicht sogar noch mehr.
Von Alexander Menden

Andrew Mountbatten-Windsor:Eine Festnahme für die Geschichtsbücher
Seit Jahrhunderten ist kein Mitglied des britischen Königshauses festgenommen worden. Dann halten an einem Februarmorgen Polizeiwagen vor Andrews Unterkunft in Sandringham. Über einen Tag von historischer Tragweite.
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