Es war gegen 15.30 Uhr Ortszeit, als sich am Montag in São Paulo der Himmel verdunkelte. Schwere Wolken schoben sich über den Hochhäusern der brasilianischen Millionenmetropole zusammen, sie verdeckten die Sonne, mitten am Tag wurde es Nacht. Auf den großen Avenidas gingen die Straßenlaternen an und in den sozialen Netzwerken posteten Paulistas Fotos vom schwarzen Himmel über ihrer Stadt. Im Fernsehen und Radio erklärten Meteorologen, dass eine Kaltfront schuld sei an dem ungewöhnlichen Wetterphänomen, dazu käme aber noch ein weiterer Grund: Rauch.
Waldbrände in Brasilien:Feuer frei
Tief im Innern des Regenwalds, im Bundesstaat Rondônia, verschwindet schon länger Wald (das Archivfoto zeigt Brandrodung im Jahr 2015). Nun sind die Brände in Rondônia so schlimm wie noch nie.
(Foto: Fabio Nascimento)- Etwa 2000 Kilometer nordwestlich von São Paulo wüten die schlimmsten Waldbrände, die es in Brasilien seit Jahren gegeben hat.
- Hunderte Quadratkilometer brennen - nicht nur in Brasilien, sondern auch in Paraguay und Bolivien.
- Begünstigt werden die Brände von einer Dürre - gelegt haben die Feuer jedoch Menschen.
Von Christoph Gurk
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Liebe und Partnerschaft
Küsst euch
Süßspeise
Portugals cremegewordenes Nationalheiligtum
Historisches Strafverfahren
Trump geht zum Gegenangriff über
Gesundheit
»Jede Frau kann ihr Brustkrebsrisiko deutlich verringern«
Essen und Trinken
Der Speck muss weg: Die beste vegetarische Carbonara