Amatrice nach dem ErdbebenWir leben

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Das alte Amatrice um den Stadtturm sieht heute noch aus, als wäre die Katastrophe erst gestern passiert.
Das alte Amatrice um den Stadtturm sieht heute noch aus, als wäre die Katastrophe erst gestern passiert. Lena Klimkeit/dpa

Sechs Monate nach dem Beben liegt Amatrice noch immer in Trümmern. Und trotzdem, oder gerade deshalb: Die, die noch hier sind, träumen von der Zukunft.

Von Oliver Meiler

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Das Dorf liegt im grauen Schleier. Eine neue Brücke führt jetzt über den Fluss am Eingang zu Amatrice. Eine schmucklose Betonplatte, zwanzig Meter lang, sie trägt die Lastwagen, die Jeeps der Armee, die Bagger und Kräne, alle schweren Geräte, die den Ort heilen sollen. Vor der Brücke ließ der Bürgermeister ein Schild anbringen: Diese Brücke, steht darauf, heißt Brücke der Wiedergeburt - Ponte della rinascita.

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