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Afghanistan:Mindestens 30 Tote bei Einsturz einer Goldmine

  • Beim Einsturz eines Minenschachts im Nordosten Afghanistans wurden nach Angaben der Bezirksregierung mindestens 30 Menschen getötet und sieben weitere verletzt.
  • Dorbewohner hatten einen 60 Meter tiefen Schacht in einem Flussbett gegraben, dessen Wände einstürzten.

Beim Einsturz einer Goldmine im Nordosten Afghanistans sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Behörden ereignete sich das Unglück am Sonntag im Bezirk Kohistan in der Provinz Badachschan. Sieben weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Bezirksgouverneur Mohammad Rustam Raghi.

Dorfbewohner hatten einen 60 Meter tiefen Schacht in einem Flussbett gegraben, um nach Gold zu suchen. Sie befanden sich in dem Schacht, als die Wände einstürzten. Warum der Schacht einstürzte, ist unklar. Ein Sprecher der Bezirksregierung sagte aber, bei den Menschen in der Mine habe es sich nicht um professionelle Bergarbeiter gehandelt.

"Die Dorfbewohner sind seit Jahrzehnten in diesem Geschäft, ohne dass die Regierung sie kontrolliert", sagte der Sprecher. Die Behörden schickten Rettungskräfte zum Unglücksort, die Dorfbewohner hätten aber bereits damit begonnen, eigenständig Leichen zu bergen.

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