Nordrhein-WestfalenDrei Tote und elf Verletzte bei Glätte-Unfallserie auf der A 44

Beschädigte Fahrzeuge stehen auf der Fahrbahn nach einer Unfallserie auf der A 44.
Beschädigte Fahrzeuge stehen auf der Fahrbahn nach einer Unfallserie auf der A 44. (Foto: Christian Müller/dpa)

Auf der Autobahn bei Paderborn gab es am frühen Morgen aufgrund von Glätte mehrere Zusammenstöße.

Bei einer Unfallserie aufgrund von Glätte auf der Autobahn 44 bei Paderborn sind am frühen Morgen drei Menschen ums Leben gekommen und mindestens elf verletzt worden. Das sagte eine Sprecherin der Polizei Bielefeld.

Demnach kam es auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau zu insgesamt 18 Unfällen. Unter anderem stand ein Lastwagen nach einem Unfall mit einem Sattelauflieger in Brand. Der Lkw-Fahrer habe nicht mehr lebend aus dem Führerhaus geborgen werden können und sei noch an der Unfallstelle verstorben. Der Fahrer des Sattelzuges sei ins Krankenhaus gebracht worden. Den Angaben zufolge kamen außerdem bei einem weiteren Unfall in Richtung Kassel zwei Menschen ums Leben. Die A 44 wurde zwischen den Anschlussstellen Marsberg und Lichtenau in beide Richtungen gesperrt.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind nach den Unfällen im Einsatz.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind nach den Unfällen im Einsatz. (Foto: Christian Müller/dpa)

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) äußerte sich am Vormittag schockiert über das Unglück. „Der schwere Verkehrsunfall heute Nacht auf der Autobahn bei Marsberg mit drei Todesopfern erschüttert uns zutiefst“, sagte Reul der Nachrichtenagentur dpa. „Unsere Gedanken sind bei den Verstorbenen und ihren Familien.“

Seit Stunden seien Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus verschiedensten Kreisen in die Versorgung und Betreuung der vielen Unfallbeteiligten eingebunden. Sie hätten schnell und professionell gehandelt und sich um die vielen Betroffenen gekümmert. „Dafür möchte ich meinen Dank aussprechen“, sagte Reul. Vermutlich werde die Autobahn noch einige Stunden gesperrt bleiben, um eine umfassende Unfallaufnahme zu ermöglichen.

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