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Wissenschaft - Erfurt

Erfurter Gymnasiasten Bundessieger bei "Jugend forscht"

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Erfurt/Chemnitz (dpa/th) - Beim Bundesentscheid des Wettbewerbs "Jugend forscht" sind auch Thüringer Nachwuchswissenschaftler unter die Preisträger gekommen. Eine dreiköpfige Schülergruppe des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Erfurt wurde mit dem Bundespreis für die beste fachübergreifende Arbeit ausgezeichnet, wie die Stiftung "Jugend forscht" mitteilte. Der mit 3000 Euro dotierte Preis würdigt die Forschung der Gymnasiasten zur Erkennung von Zellveränderungen mithilfe fluoreszierender Farbe. Zusätzlich erhielten die 18-jährigen Schüler auch einen Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte die Preise am Sonntag in Chemnitz.

Auch einige Sonderpreise gingen nach Thüringen. Unter anderem wurde ein von Schülern der Goethe-Schule Ilmenau entwickeltes dreidimensionales Lernspiel für den Astronomieunterricht der achten bis zehnten Klassen mit der Teilnahme an einem Technologie-Wettbewerb in China ausgezeichnet.

Insgesamt hatten sich 190 Jungforscher mit 111 Projekten für den Bundesentscheid qualifiziert. Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb fördert Talente bis zu einem Alter von 21 Jahren in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Ausgezeichnet wurden die Bundessieger in sieben Fachgebieten wie Biologie, Chemie, Physik und Arbeitswelt.