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Umwelt - Potsdam

Weniger Feinstaub und Stickstoffdioxid in Brandenburg

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Potsdam (dpa/bb) - Die Luftqualität in Brandenburg hat sich nach Behördenangaben im vergangenen Jahr weiter verbessert. Das zweite Jahr in Folge wurden die gesetzlich festgelegten Luftqualitätswerte nicht überschritten, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte. Der Grenzwert für Feinstaub (PM10) wurde 2018 demnach landesweit eingehalten. Als PM10-Grenze gilt ein Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) Luft, der an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden darf.

Der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wurde bis 2016 an der am höchsten belasteten Straße im Land - der Potsdamer Zeppelinstraße - mehrfach überschritten. Die maximal zulässige Konzentration liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresdurchschnitt. Nachdem bereits 2017 die Belastung der Luft in der Zeppelinstraße unterhalb des Grenzwertes lag, war dies im vergangenen Jahr (36 µg/m3) auch weiterhin der Fall.

Zu der Verbesserung hat nach Angaben des Ministeriums ein Luftreinhalteplan geführt. Dieser beinhaltet unter anderem die Umgestaltung der Zeppelinstraße, den Ausbau der Angebote zum öffentlichen Verkehr und die Stärkung des Radverkehrs. Alle Daten basieren auf dem Landesmessnetz des Landesamtes für Umwelt.