bedeckt München 21°

Technik

Friedhof der Google-Produkte

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/tmn) - Leichen säumen Googles Weg. Allerdings nicht im wörtlichen Sinne. Vielmehr geht es um Produktinnovationen, die sich irgendwann als gar nicht so innovativ herausgestellt haben oder Probleme bereiteten.

Oder um Entwicklungen, die ab einem bestimmten Zeitpunkt einfach nicht mehr zur Strategie des Unternehmens passten. In beiden Fällen gehört es zur Unternehmenskultur des Internetkonzerns, nicht lange zu fackeln - und das jeweilige Produkt zu beerdigen.

Zuletzt traf es das soziale Netzwerk Google Plus, das seit Anfang April Geschichte ist. Weitere Beispiele aus jüngerer Zeit sind die Messenger Google Talk und Allo oder die Pixel-Chromebooks und Nexus-Smartphones.

Sie alle trägt der Webentwickler Naeem Nur aus Bahrain zusammen, um sie auf seinem Google Cemetery, dem Google-Friedhof, zu bestatten. Die Webseite zählt bereits mehr als 150 digitale Grabmale für eingestellte Produkte von 2006 bis heute.

Besucher der Seite erfahren nicht nur, wie lange das jeweilige Produkt existierte. Es gibt auch immer einen kurzen Abriss zu den jeweiligen Gründen, die zum Aus für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Anwendung geführt haben.