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Klimawandel in NRW kann zur Gesundheitsgefahr werden

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Klimawandel wird für die Menschen auch in Nordrhein-Westfalen zur gesundheitlichen Belastungsprobe. Im Zeitraum von 1881 bis 2017 habe sich die mittlere Jahrestemperatur in NRW um 1,5 Grad Celsius erhöht, heißt es in einem Bericht der Landesregierung für den Landtags-Umweltausschuss. Bis 2050 sei mit einem Anstieg der Durchschnittstemperatur in NRW um 0,7 bis 1,7 Grad zu rechnen. Die Folge seien mehr besonders heiße Tage.

Die Zahl der sehr heißen Sommertage mit Temperaturen von mehr als 30 Grad erhöhte sich demnach seit 1951 statistisch um sechs Tage, während es weniger Frost- und Eistage gab. Grundlage des Berichts sind Daten des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV).

In bestimmten Regionen in NRW ist laut einer Aufstellung des LANUV mit dem Auftreten neuer Krankheitsüberträger wie der Tigermücke oder der Ausbreitung heimischer Überträger wie Zecken zu rechnen. Allergien könnten zunehmen, die Pollensaison werde länger. Entlang des Rheins sei auch eine Ausbreitung von Stechmücken als neue Krankheitsüberträger möglich.