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Geschichte - Schwerin

Geld für "Denkzeichen 1989" kann beantragt werden

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Schwerin (dpa/mv) - Städte und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern können ab sofort bis zu 1989 Euro beim Land für ein "Denkzeichen 1989" in ihrer Gemeinde beantragen. Sie sollen an die Ereignisse der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 erinnern, teilte die Landeszentrale für politische Bildung am Montag in Schwerin mit. "Mit der Förderung soll erreicht werden, dass die Erinnerung an die Ursachen und Ereignisse der Friedlichen Revolution 1989 stärker in das öffentliche Bewusstsein gelangen und auch für spätere Generationen ansprechend veranschaulicht werden."

Denkbar seien zum Beispiel Stelen, Platten, Tafeln oder Säulen, die an lokale Ereignisse der Wende vor 30 Jahren erinnern. Ein zentraler Gedenkort soll zudem in Waren (Müritz) entstehen. Dort hatten die ersten Demonstrationen des Wendeherbstes im Nordosten stattgefunden.