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Geschichte - Berlin

Roggenernte im Todesstreifen der Berliner Mauer

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Auf dem früheren Todesstreifen der Berliner Mauer wird heute wieder Roggen geerntet. Neben der Kapelle der Versöhnung an der Bernauer Straße wird bereits seit dreizehn Jahren Getreide angebaut. Mit der symbolischen Aktion wolle man "ein Zeichen für das Leben setzen und die Angst und Gewalt dieses historischen Ortes" überwinden, teilte die Stiftung Berliner Mauer mit. Aussaat, Ernte und Pflege des einen halben Hektar großen Feldes übernimmt die lebenswissenschaftliche Fakultät der Humboldt-Universität.

Die Aktion hatte die Evangelische Kirchengemeinde Versöhnung zusammen mit der Stiftung Berliner Mauer und der Humboldt Universität 2005 ins Leben gerufen, um den Bedeutungswandel des Mauerstreifens zu unterstreichen.