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Wohnen - Suhl

Bei Neuvermietung bis zu 11 Euro pro Quadratmeter

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Suhl (dpa/th) - Für kommunale und genossenschaftliche Wohnungen werden bei Neuvermietungen in der Spitze 9 bis knapp 11 Euro pro Quadratmeter fällig. Das geht aus Zahlen hervor, die der Verband der Thüringer Wohnungswirtschaft am Mittwoch auf seinem Verbandstag in Suhl vorlegte. Dabei handele sich allerdings ausschließlich um neugebaute Wohnungen in den durch Zuzug wachsenden Städten Jena, Erfurt und Weimar, sagte Verbandsdirektor Frank Emrich. Dabei machten sich auch gestiegene Grundstücks- und Baupreise bemerkbar.

Die untere Spanne beim Abschluss neuer Mietverträge liege bei Quadratmeterpreisen zwischen 4 und 5 Euro. Die durchschnittlichen Bestandsmieten in den rund 250 000 Wohnungen der kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsgesellschaften in Thüringen beträgt nach Verbandsangaben derzeit 5,01 Euro pro Quadratmeter. Das sei ein Anstieg zum Vorjahr von 1,6 Prozent - etwa analog zur Inflationsrate.

Am günstigsten wohnen nach den Zahlen des Verbandes Mieter in den Kreisen Hildburghausen und Greiz mit durchschnittlich 4,46 Euro pro Quadratmeter, am teuersten in Weimar und Jena mit im Schnitt 5,61 Euro beziehungsweise 5,70 Euro pro Quadratmeter. Bei den Zahlen handelt es sich um die reinen Mietpreise ohne Nebenkosten.