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Wohnen - Frankfurt am Main

Nachverdichtung als Mittel gegen Wohnungsknappheit

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Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Freie und bezahlbare Wohnungen werden im Ballungsraum Rhein-Main mehr und mehr zur Mangelware. Abhilfe soll die sogenannte Nachverdichtung bringen. Dabei werden freie Flächen zwischen oder sogar auf bestehenden Gebäuden genutzt. Nach einer Studie der TU Darmstadt könnten auf Bürogebäuden, Parkhäusern und Supermärkten alleine im Rhein-Main-Gebiet 350 000 Wohnungen geschaffen werden. Auch die Frankfurter Kommunalpolitik hat das Potenzial erkannt.

Die Möglichkeiten für die Mainmetropole wollen Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und der Chef der Wohnungsbaugesellschaft ABG, Frank Junker, heute beispielhaft in den beiden Stadtteilen Dornbusch und Ginnheim vorführen. Unter anderem geht es um ein Aufstockungsprojekt an ehemaligen Gebäuden der US-Army in der Platensiedlung. Dabei werden mit Hilfe von Holzmodulen aus drei Stockwerken fünf.