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Verkehr - Stuttgart

Finanzierung: Gäubahn-Ausbau zwischen Horb und Neckarhausen

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Stuttgart (dpa/lsw) - Die Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn für den Ausbau der Gäubahn zwischen Horb und Neckarhausen steht. "Ich bin froh, dass die beiden Vertragspartner nun endlich ihre Unterschrift unter die Vereinbarung gesetzt haben", teilte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann am Freitag mit. Der Planfeststellungsbeschluss für den zweigleisigen Ausbau an dieser Stelle sei bereits ein Jahr alt. "Bei so wichtigen Infrastrukturprojekten müssen derart lange Verzögerungen in Zukunft unbedingt vermieden werden."

Hermann forderte zudem, die nächsten Schritte beim Ausbau zügig anzugehen. Nach Informationen aus dem Bundesverkehrsministerium sei bis spätestens zum dritten Quartal 2021 mit dem Baubeginn zu rechnen. Der dann ausgebaute Abschnitt der Gäubahn könne bis spätestens 2024 in Betrieb genommen werden.

Der Vorsitzende des Interessenverbands Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn, Justizminister Guido Wolf (CDU), begrüßte die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung. "Auf der Gäubahn gilt ganz besonders: Was lange währt, wird endlich gut", sagte Wolf einer Mitteilung zufolge. "Der zweigleisige Ausbau auf dem Teilabschnitt zwischen Horb und Neckarhausen ist ein wichtiger Schritt für eine angemessene Verbindung zwischen Stuttgart und Zürich und ein Hoffnungsschimmer für die Gäubahnanlieger."