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Feinstaub: Messwert bleibt am ersten Tag unter EU-Grenzwert

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Stuttgart (dpa/lsw) - Zum Start des erneuten Feinstaubalarms in Stuttgart ist die Luftbelastung im Talkessel erhöht. Am besonders belasteten Neckartor in der Innenstadt wurde am Samstag eine Konzentration von 39 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel gemessen, wie am Sonntag aus vorläufigen Daten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervorging. Vor Beginn des Alarms am Freitag lag der Wert noch bei 27 Mikrogramm. Nach EU-Recht sind nur 50 Mikrogramm im Tagesmittel zulässig - und das an maximal 35 Tagen im Jahr.

Der fünfte Feinstaubalarm der Saison hatte in der Nacht zum Samstag begonnen. Autofahrer sind seitdem aufgerufen, ihren Wagen stehenzulassen und auf Busse und Bahnen umzusteigen. Außerdem dürfen Komfortkamine nicht befeuert werden.

Feinstaubalarm wird in der Landeshauptstadt immer dann ausgerufen, wenn Meteorologen über mehrere Tage hinweg einen geringen Luftaustausch erwarten. Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid können dann nicht abziehen. "Ein Ende ist momentan noch nicht absehbar", sagte Clemens Steiner, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Sonntag. Der Wetterdienst erwartet für die kommende Woche kaum Wind und keinen Regen in Stuttgart, was zu einer besseren Durchmischung der Atmosphäre führen könnte.