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Verkehr - Hamburg

Studie: Immer mehr Hamburger verzichten auf ein Auto

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Hamburg (dpa/lno) - Immer mehr Hamburger Haushalte verzichten auf ein Auto. Das ist ein Ergebnis der bundesweiten Studie "Mobilität in Deutschland" (MID), wie die Hamburger Verkehrsbehörde am Freitag mitteilte. 2017 seien vier von zehn städtischen Haushalten autofrei gewesen. Vor allem junge Erwachsene seien heute weniger autoorientiert. Immer häufiger seien die Hamburger mit Rad, Bus und Bahn unterwegs. Besonders oft auf das Fahrrad schwingen sich laut Report die Menschen in Hamburg-Nord, Eimsbüttel und Altona.

Dass der öffentliche Nahverkehr in der Hansestadt bei der Befragung so gut abgeschnitten habe, freue ihn sehr, sagte Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos). "Die Zahlen sind Gradmesser und Grundlage für strategische Planungen." Zudem werde Hamburg das Radverkehrsnetz weiter ausbauen und mit Hochdruck Straßen sanieren.

Das Bundesverkehrsministerium hatte nach 2002 und 2008 das Institut für angewandte Sozialwissenschaft in Bonn im Jahr 2017 zum dritten Mal mit der Studie beauftragt. Hamburg ergänzte den Auftrag laut Behörde und ließ mehr Haushalte als vorgesehen befragen - damit liegen für das Stadtgebiet Informationen aus 7000 Haushalten vor.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Martin Bill, wertete die MID-Untersuchung als Bestätigung für die Verkehrspolitik seiner Partei: "Dies alles belegt: Mit dem Bau neuer U- und S-Bahn-Linien, mit der Angebotsoffensive für den ÖPNV, mit unseren Fußverkehrsstrategien sowie unserer Radverkehrsförderung betreiben wir moderne Verkehrspolitik wie sie die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt erwarten."