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Höchster Wert für Diesel-Abgase NO2 war 2018 in Potsdam

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Potdam (dpa/bb) - Die Luftverschmutzung durch Diesel-Abgase in Brandenburg ist im vergangenen Jahr in Potsdam am stärksten gewesen. Der EU-Grenzwert für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid (NO2) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde aber in keiner der 23 Messstationen in Brandenburg überschritten, wie eine Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt. Spitzenwert im Jahresmittel war Potsdam, Zeppelinstraße, mit 36 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, gefolgt von Frankfurt (Oder), Leipziger Straße, mit 34 Mikrogramm. Dahinter folgt Potsdam-Babelsberg, Großbeerenstraße, mit 32 Mikrogramm. Die geringste Belastung war in Bad Belzig-Lütte mit sieben Mikrogramm pro Kubikmeter Luft.

Überhöhte NO2-Werte sind der Grund für Fahrverbote für ältere Diesel in Stuttgart, Hamburg und Darmstadt. Andere Städte wie etwa Berlin könnten folgen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte die Einschränkungen vor Gericht erzwungen, es laufen noch Verfahren. NO2 in Städten stammt zu einem großen Teil aus Diesel-Abgasen. Die höchste Belastung im Jahr 2018 hatte Stuttgart mit 71 Mikrogramm vor Darmstadt mit 67 und München mit 66 Mikrogramm. Das UBA bekommt die NO2-Daten von den Umweltbehörden der Länder geliefert.