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Verkehr - Berlin

Eisenbahner legen Parteien Forderungskatalog vor

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Erfurt (dpa/th) - Anlässlich der bevorstehenden Kommunal- und Landtagswahlen hat die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) in Thüringen den Parteien einen Forderungskatalog präsentiert. "Wichtige und richtige Themen wie die Regio-S-Bahn oder der landesweite Verkehrsverbund sind nicht wirklich vorangekommen, obwohl sie als politische Ziele der Landesregierung formuliert waren", kritisierte der EVG-Landesvorsitzende, Mario Noack, am Montag.

Konkret verwiesen die Gewerkschafter unter anderem auf die aus ihrer Sicht notwendige Errichtung einer Thüringer Regio-S-Bahn mit Linien zwischen Eisenach, Erfurt, Großheringen, Jena und Saalfeld sowie zwischen Ilmenau, Erfurt, Jena, Gera und Altenburg. Zudem müsse ein neues Nahverkehrsnetz Nordthüringen mit Bahn-Bus-Verknüpfungen der maßgeblichen Städte entstehen.

Außerdem verlangen die Gewerkschafter ein Konzept für nachhaltigen Bus-Bahn-Tourismus für den Thüringer Wald, das auch eine Reaktivierung des eingestellten Zugbetriebes - etwa zwischen Gotha und Gräfenroda - ins Auge fassen soll. Noack: "An der Politik liegt es nun, dies aufzugreifen. Und wir werden genau verfolgen, ob sich etwas tut."