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Verkehr - Barsbüttel

Neue Baustellen auf der A1 und der B5 im Hamburger Osten

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Hamburg (dpa/lno) - Auf der A1 im Hamburger Osten, einer der meist befahrenen Straßen Deutschlands, beginnen an diesem Wochenende neue Bauarbeiten. Autofahrer Richtung Lübeck müssen sich zwischen Moorfleet und Öjendorf auf Behinderungen einstellen. Wie die Verkehrsbehörde am Donnerstag mitteilte, muss die Brücke für den Oststeinbeker Weg besser gegen Unfälle geschützt werden. Für den Bau des sogenannten Aufprallschutzes an den Brückenpfeilern muss die Richtungsfahrbahn Nord ab Freitagabend von drei auf zwei Fahrspuren verengt werden.

Ab 25. Juni soll der Verkehr nach Lübeck wieder dreistreifig rollen, wenn auch auf verengten Fahrspuren. In Gegenrichtung (Bremen) plant die Behörde ab dem 25. Mai für zwei Monate eine der drei Spuren zu sperren. Ende November sollen die Bauarbeiten an dieser Brücke beendet sein.

Unterdessen soll jedoch weiter südlich eine Sanierung der B5-Brücken über die Autobahn beginnen. Für die A1-Nutzer werden sich dort ab Juni Einschränkungen ergeben. Am 22./23. Juni, dem Wochenende vor Beginn der Sommerferien, soll die Autobahn voll gesperrt werden. Es ist der Abriss der ersten Brücke geplant. Die zweite soll später folgen. Verkehrskoordinator Christian Merl betonte, der Termin sei nicht verschiebbar. Auch bei schönstem Sommerwetter werde es für Tagesausflügler an die Ostsee heißen: "An dem Wochenende ist nix!"

Autofahrer auf der B5 zwischen Hamburg-Zentrum und Bergedorf werden schon ab nächsten Dienstag mit einer Tagesbaustelle zurechtkommen müssen. In den beiden Wochen vor Ostern wird in jede Fahrtrichtung nur eine Spur zur Verfügung stehen. Merl empfahl den Autofahrern, über die weiter südlich parallel verlaufende Autobahn A25 auszuweichen. Nach Ostern soll der Verkehr auf der B5 morgens zweispurig in Richtung Innenstadt fließen, und stadtauswärts einspurig. Am Nachmittag soll es umgekehrt sein.

Eine weitere Sanierung ist für den A1-Abschnitt zwischen dem Tunnel Moorfleet und Billstedt geplant. Dort soll die Fahrbahndecke in Richtung Lübeck erneuert werden. Für Autofahrer ergibt sich damit eine Verengung auf zwei Spuren. Merl erwartet aber keine großen zusätzlichen Behinderungen, weil die Richtungsfahrbahn in der Zeit wenige Kilometer weiter nördlich ebenfalls verengt ist. Täglich rollen rund 100 000 Fahrzeuge über diesen Autobahnabschnitt.

Die Verkehrsbehörde will die Sanierung der A1 unbedingt in diesem Jahr abschließen, weil im nächsten Jahr die Erweiterung der A7 südlich des Elbtunnels auf acht Spuren beginnt. Während dieser Bauarbeiten soll die A1 als belastbare Ausweichroute zur Verfügung stehen. Zur Vorbereitung der Erweiterung soll an diesem Wochenende die A7 zwischen dem Elbtunnel und Waltershof genauer unter die Lupe genommen werden. Für den Einsatz der sogenannten Untersichtgeräte müssen am Samstag und Sonntag tagsüber in beiden Fahrtrichtungen jeweils der Stand- und der Hauptfahrstreifen gesperrt werden. Zwischen 6.00 und 19.00 Uhr stehen dem Verkehr nur jeweils zwei Fahrspuren zur Verfügung.