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Telekommunikation - Wiesbaden

Sinemus übernimmt Vorsitz des "Rats für Digitalethik"

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Die hessische Digitalministerin Kristina Sinemus (parteilos) hat am Mittwoch den Vorsitz des "Rats für Digitalethik" übernommen. Das Gremium berate die Landesregierung dabei, bei der Digitalisierung in Hessen die Bedürfnisse und Grenzen der Menschen nicht aus den Augen zu verlieren, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bei der zweiten Sitzung des Rats. Sinemus habe den Vorsitz übernommen, um die Arbeit des Rates noch stärker in die Politik der Digitalisierung einzubinden.

Der "Rat für Digitalethik" hatte sich im vergangenen Herbst konstituiert. Ihm gehören unter anderem der Limburger Bischof Georg Bätzing, der Intendant des Hessischen Rundfunks Manfred Krupp und die Internet-Stars "Die Lochis" an. Sie sollen die Landesregierung dabei unterstützen, Auswirkungen der Digitalisierung auf die Menschen zu betrachten und zu analysieren. Dabei gehe es um Lebensbereiche wie die Medizin, Pflege oder Bildung. "Digitalisierung muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt", wird Kristina Sinemus in der Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung zitiert. Das Gremium helfe dabei, eine Brücke zwischen digitaler und analoger Welt zu bauen.