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Schifffahrt

Seenotretter üben in der Nordsee Bergung Schiffbrüchiger

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Büsum (dpa/lno) - Seenotretter üben seit Freitag in der Nordsee vor Büsum die Rettung Schiffbrüchiger. An der zweitägigen Übung vor Schleswig-Holstein Nordseeküste sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) neben einem Hubschrauber vier Seenotrettungskreuzer und vier Seenotrettungsboote sowie ein Arbeitsboot der Freiwilligen Feuerwehr Büsum beteiligt.

Zu den Übungsszenarien gehört unter anderem die Suche nach Menschen und Wrackteilen nach einem Flugzeugabsturz über dem Meer, sagte DGrZ-Sprecher Ralf Baur. In einem anderen Szenario rettet sich die Crew eines Motorboots nach einer Kollision mit einem Fischkutter in eine Rettungsinsel. Auch der Fischkutter droht zu sinken. Gleichzeitig wird ein Segelboot auf der Reise von Helgoland nach Büsum vermisst.

In den Übungen geht es neben der koordinierten Suche und Rettung von Schiffbrüchigen auch um ihre medizinische Erstversorgung sowie den Transport der Verletzten. Dafür stellte die DLRG unter anderem realistisch geschminkte "Schiffbrüchige" und "Verletzte", die versorgt werden müssen.

An der Übung vor Büsum sind den Angaben zufolge rund 100 Menschen beteiligt. In den vergangenen Jahren gab es vergleichbare Übungen der Seenotretter vor Helgoland, Wilhelmshaven, Neustadt i. H. und Eckernförde.