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Preise - Wiesbaden

Inflationsrate in Hessen im Januar auf 0,9 Prozent gesunken

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Preisauftrieb in Hessen hat sich im Januar deutlich abgeschwächt. Die Verbraucherpreise lagen um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Einen so niedrigen Wert hatte es nach neuer Berechnung infolge einer Neugewichtung des Warenkorbes zuletzt im Februar 2018 gegeben. Im Dezember (1,3 Prozent) und November (2,0 Prozent) vergangenen Jahres hatte die jährliche Teuerungsrate noch deutlich höher gelegen. Von Dezember 2018 auf Januar 2019 sank das Niveau der Verbraucherpreise um 1,0 Prozent.

Mehr als ein Jahr zuvor mussten die Menschen in Hessen im Januar für Energie zahlen (plus 1,5 Prozent). Teurer wurde dabei vor allem Heizöl (plus 6,9 Prozent), während die Kraftstoffpreise gerade einmal um 0,1 Prozent über Vorjahresniveau lagen.

Nahrungsmittel verteuerten sich den Angaben zufolge binnen Jahresfrist um 0,2 Prozent. Verbraucher mussten vor allem für Gemüse (plus 4,9 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 2,8 Prozent) mehr zahlen.

Auch die Wohnungsmieten, die etwa ein Fünftel der privaten Konsumausgaben ausmachen, stiegen: Im Januar lagen die Nettokaltmieten um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.