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Pharma - Wiesbaden

Mehr Beschäftigte in der hessischen Gesundheitswirtschaft

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Wiesbaden (dpa/lhe) - Die Gesundheitswirtschaft in Hessen beschäftigt immer mehr Menschen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 1,5 Prozent auf 465 000, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Allerdings war die Zunahme unterhalb des bundesdeutschen Durchschnitts, der den Statistikern zufolge 2018 bei 2,1 Prozent lag.

Auch mit der Wirtschaftsleistung ging es in Hessen mit der Branche aufwärts: Die Bruttowertschöpfung, der Wert aller produzierten Waren und Dienstleistungen, kletterte im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,8 Prozent auf gut 28,6 Milliarden Euro. Das Plus war indes kleiner als im Bundesschnitt. Der lag bei einem Plus von 2,3 Prozent, so das Landesamt. Der Anteil Hessens an der Bruttowertschöpfung lag demnach bei 9,5 Prozent aller Bundesländer.

Die Gesundheitswirtschaft mit der starken Pharmaindustrie ist eine wichtige Branche in Hessen. Auf sie entfallen laut Angaben 10,9 Prozent der Bruttowertschöpfung und 13,4 Prozent aller Beschäftigten in dem Bundesland. Zudem ist die Branche besonders produktiv: Die Bruttowertschöpfung je Beschäftigtem lag 2018 bei 61 500 Euro - und damit um etwa ein Viertel (25,3 Prozent) über dem Bundesdurchschnitt in Höhe von 49 070 Euro.