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Medien - Wiesbaden

Einheitliche Regeln für Jugendschutz gefordert

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Wiesbaden (dpa/lhe) - Der Jugendschutz sollte nach Forderungen aus der Filmwirtschaft bei Angeboten im Internet in Zukunft auf die gleiche Art reguliert werden wie im Kino und Fernsehen. "Es sind die gleichen Inhalte, die bei den Zuschauern die gleiche Wirkung erzielen", sagt Stefan Linz, Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) in Wiesbaden. Zum Beispiel seien die Regelungen bei Kinofilmen derzeit erheblich strenger.

So dürfe ein Film, der von der FSK keine Altersfreigabe erhalten habe, Kindern und Jugendlichen im Kino nicht gezeigt werden. Bei Online-Inhalten reiche es derzeit indes aus, wenn der Anbieter selbst eine Altersbewertung vornimmt, auch wenn er dann die rechtliche Verantwortung dafür trage. Die FSK feiert am 18. Juli dieses Jahres ihr 70-jähriges Bestehen.