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Gute Quoten für "Gottschalk liest?"

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Augsburg/München (dpa/lby) - Thomas Gottschalk hat mit der ersten Ausgabe seiner Literatursendung "Gottschalk liest?" die Einschaltquoten auf dem Sendeplatz verdoppelt. 470 000 Zuschauer schalteten die Show, in der Gottschalk unter anderen mit Sarah Kuttner und Ferdinand von Schirach über deren neue Bücher sprach, bundesweit ein, wie der Bayerische Rundfunk am Mittwoch mitteilte. In Bayern waren es 290 000. Das entsprach einem Marktanteil von 8,6 Prozent und nach BR-Angaben einer Verdopplung auf dem Sendeplatz.

Das junge Publikum sei mit 6 Prozent Marktanteil deutlich überdurchschnittlich vertreten gewesen. "Gottschalk liest! Und die Menschen schauen zu!", sagte BR-Fernsehdirektor Reinhard Scolik. Allerdings fielen die ersten Kritiken und Reaktionen in sozialen Netzwerken vernichtend aus. Der 68 Jahre alte Moderator, so der verbreitete Vorwurf, sei schlecht vorbereitet gewesen.

Gottschalk hatte vor der Sendung am Dienstagabend fleißig die Werbetrommel gerührt - wenn auch wohl nicht ganz freiwillig. Am Vortag war bekannt geworden, dass er sich nach 47 gemeinsamen Jahren von seiner Ehefrau Thea getrennt hat. Anmerken ließ er sich davon bei der Sendung, die bereits Anfang des Monats in Augsburg aufgezeichnet worden war, allerdings nichts.

In Augsburg schließe sich der Kreis, sagte Gottschalk zu Beginn. Denn in Augsburg habe Frank Elstner ihm einst "Wetten, dass..?" übertragen. Zunächst hat der Bayerische Rundfunk drei weitere Folgen von "Gottschalk liest?" geplant.