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Medien - Berlin

Mitglieder der Berliner Journalistenverbände: Für Fusion

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Nach mehr als 14 Jahren beenden der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und der Journalistenverband Berlin-Brandenburg (JVBB) ihre Trennung. Die Mitglieder beider Verbände stimmten am Samstag im neuen "taz"-Redaktionshaus einer Fusion zu, wie der DJV mitteilte. "Das ist eine gute Nachricht für alle Journalisten, dass der Deutsche Journalisten-Verband wieder mit einer geeinten und starken Stimme in der Region vertreten ist", sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall laut Mitteilung.

Der DJV in Berlin hatte sich 2004 im Streit über interne Wahlen, Kritik an der Amtsführung des damaligen Vorstandes sowie an dessen Umgang mit Mitgliederbeiträgen gespalten. Der Bundes-DJV erkannte weiter beide Teile als Landesverbände an. Mehrere Anläufe zur Fusion waren gescheitert.

Nach früheren Angaben sollen mit der Fusion alle 3500 Mitglieder automatisch in den gemeinsamen Verband überführt werden. Das neue Büro soll demnach in den bisherigen Räumen des DJV Berlin in Berlin-Mitte unterkommen.