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Konsumgüter - Taunusstein

Umsatzrückgang beim Wasserfilterhersteller Brita

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Taunusstein (dpa/lhe) - Ein Rückgang des Geschäfts auf seinem wichtigsten Markt China hat dem Wasserfilterhersteller Brita im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse der Brita Gruppe sanken 2018 im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 474 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch an seinem Hauptsitz Taunusstein mitteilte.

"Bedingt durch massive Einmaleffekte in unserem größten Markt China, der sehr dynamisch, aber auch manchmal sehr herausfordernd sein kann, haben wir unsere ehrgeizigen Umsatzziele 2018 in der Gruppe trotz vieler sehr positiver Entwicklungen nicht realisieren können", erklärte Unternehmenschef Markus Hankammer. In China hatte sich der Handel bereits im Vorjahr mit Brita-Produkten eingedeckt und daher im vergangenen Geschäftsjahr weniger bestellt.

Nach Angaben von Hankammer lief jedoch das vierte Quartal 2018 wieder besser. "Und auch über die ersten vier Monate 2019 haben wir an den früheren sehr starken Wachstumstrend wieder mehr als nur angeknüpft."

Die Brita Gruppe beschäftigt nach Unternehmensangaben weltweit gut 1800 Mitarbeiter, etwas mehr als Hälfte davon in Deutschland. Das Familienunternehmen betreibt Produktionsstätten in Deutschland, Großbritannien, Italien und China und ist über Töchter und Beteiligungen in 66 Ländern vertreten.