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Mähroboter können Schäden an Spielzeug und Co. anrichten

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München (dpa/tmn) - Mähroboter erhalten im Test gute Noten, können aber ungewollte Spuren hinterlassen. So fügen sie kleinen Gegenständen wie Spielzeug auf dem Rasen mitunter erheblichen Schaden zu.

Das zeigt eine Stichprobe des Technikmagazins "Chip" (Ausgabe 7/2019). Es hat sieben Rasenroboter auf den Prüfstand gestellt. Gefährdet seien auch Tiere, die so klein sind, dass sie überfahren werden können.

Wie starken Schaden Roboter anrichten, hängt demnach vom Mähwerk ab. Die kleinen beweglichen Klingen von Kreiselmähern verursachten dem Magazin zufolge nur oberflächliche Schnitte. Feststehende Messer hobelten dagegen ganze Stücke aus dem Tennisball. Hobbygärtner räumen Gegenstände, die kleiner als sechs Zentimeter sind, vor dem Mähen am besten vom Rasen, rät die Zeitschrift. An einem hingehaltenen Kinderschuh habe sich dagegen keiner der getesteten Roboter hochgeschoben. Dennoch rät "Chip", Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt im Garten spielen zu lassen, wenn der Mähroboter arbeitet.

Im Praxistest erzielten alle Geräte nach einer gewissen Zeit ein gleichmäßiges Mähergebnis. Auch kleine Roboter würden inzwischen mit kniehohem Gras fertig, wenn man ihnen etwas Zeit dafür lässt. Unterschiede stellten die Tester aber unter anderem bei der Bedienerfreundlichkeit und dem Energieverbrauch im Bereitschaftsmodus fest. Insgesamt sei die Bedienung gegenüber den Vorgängern komfortabler geworden.

Als Testsieger in der Gesamtwertung ging das Modell Automower 315X von Husqvarna hervor: Er wurde als "sehr gut" benotet, ebenso wie der RMI 422 PC von Stihl. Vier Mähroboter erhielten die Note "gut", ein Modell die Wertung "befriedigend".