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Immobilien

Eigenkapital beim Immobilienkauf macht sich bezahlt

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/tmn) - Wer seine Immoblie mit wenig Eigenkapital finanziert, zahlt unter Umständen drauf. Der Grund: Banken staffeln ihre Zinssätze nach dem Beleihungsauslauf, erklärt die Zeitschrift "Finanztest" (Heft 7/2019) der Stiftung Warentest.

Topzinsen gibt es meist nur für Kredite bis zu 50 oder 60 Prozent des Kaufpreises. Wer damit nicht auskommt zahlt einen Aufschlag.

Ein Beispiel: Ein Paar kauft eine Immobilie zum Preis von 300.000 Euro. Die Laufzeit für den Kredit soll 15 Jahre betragen, die Tilgung 3 Prozent. Wird die Immobilie zu 90 Prozent finanziert (Kreditsumme 270.000 Euro), werden dafür 1,75 Prozent Zinsen fällig.

Bei einer 100-Prozent-Finanzierung (Kreditsumme 300.000 Euro) springt der Zinssatz auf 2,41 Prozent. Für die zusätzlichen 30.000 Euro Kreditbedarf erhöht sich die Zinsbelastung über die Laufzeit um rund 27.500 Euro.