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Immobilien - Frankfurt am Main

Berlin könnte eine der teuersten Metropolen Europas werden

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Frankfurt/Berlin (dpa/bb) - Mieten und Kaufpreise für Wohnungen in Berlin könnten nach Erwartung der Deutschen Bank noch viele Jahre steigen. Viele Faktoren sprächen für einen "Superzyklus" weit über 2020 hinaus, hieß es am Dienstag in einem Beitrag der institutseigenen Forschungseinrichtung Deutsche Bank Research. Die Stadt könne eine der teuersten deutschen und europäischen Metropolen werden.

Grund sei, dass das einst abgeschlagene Berlin wirtschaftlich schnell aufhole und neue Arbeitsplätze vor allem in wissensintensiven und zukunftsorientierten Sektoren schaffe. "Daher wäre es keine Überraschung, wenn langfristig der Berliner Arbeitsmarkt die westdeutschen Metropolen nicht nur ein-, sondern gar überholte", schreibt Analyst Jochen Möbert.

"Diese Entwicklung stellt eine exzellente Basis für den Wohnungsmarkt dar." Berücksichtigt ist dabei, dass nach Daten der Bank die Mieten im Bestand 2018 mit 3 Prozent nicht mehr so stark zulegten wie noch etwa 2016 (7 Prozent) und 2017 (11 Prozent). Jedoch ziehe es nach Senatsprognose weiterhin viele Neubürger in die Stadt, während es nicht genug neue Wohnungen gebe.