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Immobilien - Berlin

FDP: Gegen Wohnungsnot hilft nur bauen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Die FDP hat vor einem Einfrieren von Mieten gewarnt. "Mietdeckel, Enteignungen und Co. führen nicht zu einer Entlastung auf dem Wohnungsmarkt und damit auch nicht zu nachhaltig sinkenden Mieten", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.  

Grundvoraussetzung für neuen Wohnraum seien bebaubare Flächen, sagte Buschmann. "Hier muss der Bund schnellstmöglich seine Flächenpotenziale heben. Allein das Bundeseisenbahnvermögen hat rund 155 000 Quadratmeter, die zeitnah für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellt werden könnten." Hinzu kämen noch Flächen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und etwa 198 Hektar an baureifen Flächen von Unternehmen, an denen der Bund eine Mehrheitsbeteiligung habe.

Vor dem Hintergrund der Debatte um bezahlbares Wohnen in Deutschland beriet der Senat in Berlin am Dienstag über Möglichkeiten, die Mieten einzufrieren. Dazu könnte die rot-rot-grüne Landesregierung möglicherweise ein Eckpunktepapier beschließen, das Grundlage für einen entsprechenden Gesetzentwurf werden könnte.