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Nach Sturm: Waldbesitzer raten zur Vorsicht bei Waldbesuch

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Hannover (dpa) - Nach dem Sturmtief "Eberhard" hat der Waldbesitzerverband Niedersachsen zur Vorsicht beim Betreten der Wälder gewarnt. Es bestehe auch Tage nach dem Sturm "immer noch die Gefahr umstürzender Bäume und herabfallender Äste", teilte der Verband am Freitagabend mit. Zudem forderten die Waldbesitzer Unterstützung beim Aufräumen der Schäden. Der Sturm am 10. März habe vor allem die Waldeigentümer in Südniedersachsen getroffen, erklärte Verbandspräsident Norbert Leben. Allein dort seien 20 000 Festmeter Holz umgestürzt. Nach dem Orkantief "Friederike" im Januar 2018 und der folgenden Dürre stünden viele Waldeigentümer nun "erneut vor dem Verlust der Arbeit von Generationen".

"Die Aufgabe, das Sturmholz aus den Wäldern zu holen und aufzuarbeiten, um dem Borkenkäfer das Brutmaterial zu entziehen, ist kaum zu bewältigen", erklärte Leben. Die Waldeigentümer bräuchten "umgehend personelle und finanzielle Unterstützung". Zudem müsse die Aufarbeitung und Behandlung von Sturmholz in allen Schutzgebieten auch von Anfang März bis Ende August ohne Genehmigungsverfahren möglich sein.