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Forstwirtschaft - Mainz

Land hilft auch im Privat- und Gemeindewald bei Schäden

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Mainz (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz will jetzt auch private und kommunale Waldbesitzer beim Ausgleich von Schäden nach dem Dürresommer 2018 unterstützen. In diesem und im kommenden Jahr werden dafür jeweils 3,5 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt, wie das Forstministerium am Mittwoch in Mainz mitteilte. Für den Ausgleich von wirtschaftlichen Schäden im Staatswald sind schon jährlich sieben Millionen Euro im Haushalt vorgesehen.

"Die extremen Wetterereignisse des vergangenen Jahres haben dem Wald in Rheinland-Pfalz stark zugesetzt, insbesondere durch die starke Vermehrung der Borkenkäfer", erklärte Forstministerin Ulrike Höfken (Grüne). 84 Prozent der Waldbäume seien krank. In den kommenden Jahren sei es erforderlich, durch Wiederaufforstungen und Verjüngungen gefährdeter Bestände einen klimastabileren Wald aufzubauen.

Der für den Staatswald zuständige Betrieb Landesforsten erwartet Millioneneinbußen in der Holzvermarktung. Hauptgrund ist das Überangebot von Holz, weil die vom Borkenkäfer geschädigten Bäume gefällt werden müssen. Beim kommunalen Wald, der 47 Prozent der Waldfläche in Rheinland-Pfalz einnimmt, und beim Privatforst sieht das Umweltministerium die Zuständigkeit in erster Linie beim Bund. Höfken erneuerte ihre Forderung an den Bund, mehr Geld für die Wälder bereitzustellen.