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Forstwirtschaft - Mainz

Forst: Land will bundesweit Einsatz von E-Autos vorantreiben

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Emmelshausen (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz will bundesweit den klimafreundlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen in der Forstwirtschaft voranbringen. Forststaatssekretär Thomas Griese (Grüne) teilte am Donnerstag anlässlich der Vorstellung von Testergebnissen mit E-Fahrzeugen im Wald mit: "Nachhaltigkeit im Wald spielt für Forstleute seit mehr als 300 Jahren eine große Rolle bei der täglichen Arbeit." Daher seien E-Fahrzeuge hier konsequent. Noch gebe es bundesweit keine forsttauglichen E-Autos. In Emmelshausen im Rhein-Hunsrück-Kreis kamen am Donnerstag Forstexperten mehrerer Bundesländer und Vertreter der E-Fahrzeug-Herstellerin Streetscooter GmbH, einer Tochterfirma der Deutschen Post, zusammen.

Landesforsten Rheinland-Pfalz hatte nach eigenen Angaben als erster staatlicher Forstbetrieb den Einsatz von Streetscootern getestet. In unwegsamem Gelände sank deren Reichweite deutlich. In Forstkreisen hieß es, ein Streetscooter-Modell mit doppelter Batterie und Allradantrieb werde 2019 erwartet. Die Post bestätigte das nicht im Detail. Streetscooter-Chef Achim Kampker sagte aber laut Mitteilung, vieles sei bereits in Sicht: "Offroad, bestimmte Aufbauten und die Erhöhung der Reichweite haben wir fest im Blick. Wir können auf die Kundenwünsche eingehen - wenn die Nachfrage stimmt."

Jürgen Weis von Landesforsten Rheinland-Pfalz sprach zusätzlich von Anforderungen wie Anhängerkupplung, ausreichende Bodenfreiheit, genug Platz für forstliche Geräte, mehr Sitzplätze und eine Seilwinde.

Staatssekretär Griese verwies auch auf andere ökologische Einsätze mit elektrischen Antrieben: "In einigen Forstämtern radeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem E-Bike in den Wald und nutzen elektrisch betriebene Motorsägen."