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Forstwirtschaft - Erfurt

Hohe Waldbrandgefahr im Süden Thüringens

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Heldburg/Erfurt (dpa/th) - Die Waldbrandgefahr im südlichsten Teil Thüringens ist weiter gestiegen. Im Bereich des Forstamtes Heldburg im Kreis Hildburghausen wurde am Freitag die zweithöchste Waldbrandstufe ausgerufen, geht aus Angaben der Landesforstanstalt hervor. Ab der Waldbrandstufe vier, die dort gilt, können öffentlich zugängliche Grillplätze und Feuerstellen vom Forstamt gesperrt werden. In den anderen Teilen Thüringens gilt wie in den vergangenen Tagen die mittlere Waldbrandstufe drei.

Die Feuerwehren in Thüringen mahnen, bei Osterfeuern angesichts der anhaltenden Trockenheit besondere Vorsicht walten zu lassen. Regional soll es bereits Verbote für offenes Feuer geben. Nach Angaben des Feuerwehrverbandes müssen Osterfeuer bei den örtlichen Behörden angemeldet sein. Zudem sollte das Holz vor dem Anbrennen umgeschichtet werden, damit das Osterfeuer nicht zur Falle für Tiere wird. Naturschutzorganisationen sehen die Feuer kritisch, weil immer wieder Tiere, die in dem Holz Unterschlupf suchten, verbrennen.

An zwei Orten im Saale-Orla-Kreis gab es nach Polizeiangaben von Freitag bereits kleine Waldbrände. Sie seien in Dreba und Kirschkau vermutlich bei Holzarbeiten entstanden. Dort sei in den vergangenen Tagen offenbar Reisig verbrannt worden. In Dreba sei es zu einem Schwelbrand auf etwa 40 Quadratmetern gekommen, in Kirschkau seien zwei Stapel mit Unterholz in Flammen aufgegangen. Die Brände seien von der Feuerwehr gelöscht worden. Die Polizei ermittle zur Ursache.