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Fischerei - Rostock

Rostock: Drei Millionen Euro für Wels-Aquakulturforschung

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Rostock (dpa/mv) - Die Forschungen zur Aquakultur des Afrikanischen Raubwelses an der Universität Rostock werden bis zum Jahr 2023 mit 3,1 Millionen Euro unterstützt. "Ziel des Vorhabens ist es, die besten Aufzuchtbedingungen in den unterschiedlichen Wachstumsstadien zu ermitteln und dafür zu sorgen, dass es den Fischen gut geht", sagte Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) am Donnerstag. Der Wels sei robust und von guter Fleischqualität. Er könne auch bei hohen Besatzdichten unkompliziert in Aquakultur gehalten werden. Das Geld komme vom Land und dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds.

"Die künstliche Vermehrung des Welses in Europa gilt als unproblematisch, somit bedarf es keiner Importe von Besatzmaterial wie zum Beispiel für Garnelen", sagte der Minister. Da in Mecklenburg-Vorpommern bereits vier Unternehmen in Kreislaufanlagen kommerziell jährlich rund 1000 Tonnen produzieren, sei gesichert, dass die Ergebnisse direkt in die Praxis einfließen.