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Finanzen - Leipzig

Leipzig und Dresden hinken beim Einkommen weiter hinterher

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Leipzig (dpa/sn) - Die Städte Leipzig und Dresden hinken beim verfügbaren Einkommen ihrer Einwohner weiter hinterher. Chemnitz liegt hingegen mit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Einkommen von 19 659 Euro über dem Landesdurchschnitt, wie aus einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung für das Jahr 2016 hervorgeht. Das durchschnittliche verfügbare Einkommen - also das Geld, dass private Haushalte für den Konsum ausgeben oder sparen können - lag in Sachsen bei 19 191 Euro.

In einem Vergleich der 15 größten deutschen Städte belegt Leipzig mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 17 770 Euro den vorletzten Platz. Nur Duisburg schnitt mit 16 881 Euro noch schlechter ab. Dresden rangiert mit 18 922 Euro auf dem drittletzten Platz. Auch im Vergleich der zehn Landkreise und drei kreisfreien Städte in Sachsen bildet Leipzig das Schlusslicht.

Das bundesweit höchste Pro-Kopf-Einkommen haben die privaten Haushalte im Landkreis Starnberg (Bayern) mit 34 987 Euro zur Verfügung. Den geringsten Wert aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte erreicht Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) mit 16 203 Euro. Im Ost-West-Vergleich klafft weiter eine Lücke. Das durchschnittliche ostdeutsche Pro-Kopf-Einkommen erreichte im Jahr 2016 nur 84,7 Prozent des Westniveaus.