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Energie - Hannover

Gewerkschaft: Beschäftigte bei Kohleausstieg gut absichern

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Hannover (dpa) - Vor dem Spitzentreffen im Kanzleramt zum Kohleausstieg hat die Bergbau-Gewerkschaft IG BCE eine nachhaltige soziale Absicherung für die betroffenen Beschäftigten gefordert. "Die Regierung muss Verantwortung dafür übernehmen, wenn sie einen rentablen Industriezweig politisch abschalten will", sagte der Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), Michael Vassiliadis, in Hannover. Außer dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen fordert die Gewerkschaft ein Anpassungsgeld wie im Steinkohlebergbau. Beschäftigte in Kohlekraftwerken und im Braunkohletagebau sollen damit die Zeit bis zum frühzeitigen Renteneintritt überbrücken können.

Vertreter der Bundesregierung, der betroffenen Länder und die Vorsitzenden der Kohlekommission wollen am Dienstagabend im Bundeskanzleramt über den Kohleausstieg beraten.