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Energie - Essen

Kommunen sollen auch für 2018 Geld von Steag bekommen

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Essen (dpa/lnw) - Die am Essener Stromerzeuger Steag beteiligten Ruhrgebietsstädte können auch für das vergangene Geschäftsjahr mit einer Gewinnabführung rechnen. Die Kommunale Beteiligungsgesellschaft werde die vereinbarten 45 Millionen Euro erhalten, sagte ein Steag-Sprecher am Montag. Die sechs Kommunen Bochum, Dinslaken, Dortmund, Duisburg, Essen und Oberhausen benötigen das Geld, um die für den Steag-Kauf aufgenommenen Kredite bedienen zu können.

Auf eine über den Kapitaldienst hinausgehende Dividende hatten die Kommunen wegen der schwierigen Geschäftslage des Steinkohleverstromers für die Jahre 2017 bis 2019 verzichtet. Ihre Beteiligungsgesellschaft hatte die Steag 2014 für 1,2 Milliarden Euro vom Chemiekonzern Evonik gekauft. Inzwischen gibt es in einzelnen Städten Debatten darüber, die Steag-Beteiligung zu verkaufen.

Das WDR-Magazin Westpol hatte am Sonntag berichtet, bei der Steag seien in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres Verluste in Höhe von 30 Millionen Euro entstanden. Der Unternehmenssprecher wollte sich nicht zu der Zahl äußern. Er verwies aber darauf, dass der Rückgang beim operativen Ergebnis geringer ausfallen werde als erwartet. Beim Start in das Geschäftsjahr hatte Steag mit einem Rückgang um 30 Prozent gerechnet. Das Konzernergebnis, das 2017 rund 59 Millionen Euro betragen hatte, werde aller Voraussicht nach positiv ausfallen. Die Zahlen für 2018 will Steag am 9. April veröffentlichen.