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Energie - Berlin

Köpenicker Bürgermeister: Es herrscht wieder "Normalbetrieb"

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Berlin (dpa/bb) - Nach dem Ende des mehr als 30-stündigen Stromausfalls in Berlin-Köpenick hat sich Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) erleichtert gezeigt. Es herrsche jetzt wieder "Normalbetrieb", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Bei den Bürgern drehe sich die Diskussion inzwischen um die Frage von Entschädigungen. Ansprüche müssten seines Wissens gegenüber der Baufirma geltend gemacht werden, die die Kabel bei Bauarbeiten am Dienstagnachmittag beschädigt hatte.

Im Falle einer noch längeren Zeit ohne Strom hätte sich die Situation nach Igels Einschätzung verschärft. "Da hätten wir, denke ich, größere Probleme bekommen, eine Unterbringung zu organisieren." Für die rund 60 000 betroffenen Bewohner war eine Notunterkunft mit 250 Plätzen zum Aufwärmen eingerichtet worden, diese sei jedoch nur tagsüber gebraucht worden. "Das wäre aber mit Sicherheit anders geworden, wenn noch eine weitere Nacht hätte rangehängt werden müssen", meinte Igel.

Als "gewaltige Aufgabe" habe sich die Weitergabe von Informationen ohne Strom erwiesen: Der Bezirk habe etwa die sozialen Medien genutzt, Mitarbeiter seien zudem rund um das Rathaus ansprechbar gewesen.