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Energie - Berlin

Erneuerbare Energie: Neue Speichertechnik wird präsentiert

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Wie kann überschüssiger Strom aus Wind und Sonne gespeichert werden? Das ist eine der großen Fragen der Energiewende. Das Oldenburger Unternehmen EWE und Forscher der Uni Jena wollen eine Antwort geben. Sie arbeiten daran, große Mengen Energie in unterirdischen Salzstöcken zu speichern. Sie nennen ihr Speicherprojekt die größte Batterie der Welt, diesem Ziel wollen sie nun einen großen Schritt näher gekommen sein. Details sollen heute (13.00) in Berlin bekannt geben werden.

EWE handelt mit Strom und Gas. Im Projekt Brine4power wird versucht, Strom in Salzlösungen (englisch: brine) zu speichern, die mit Polymeren versetzt sind. Das Speichern ist notwendig, weil Solar- und Windstrom anders als Kohle- oder Atomstrom nur bei passendem Wetter entsteht. In einem norddeutschen Salzstock wollen EWE und die Jenaer Wissenschaftler 700 Megawattstunden Energie speichern, was etwa dem täglichen Strombedarf von 75 000 Haushalten entspricht.