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Chemie - Schwedt/Oder

Erdölraffinerie PCK Schwedt muss zum TÜV

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Schwedt/Oder (dpa/bb) - In der Erdölraffinerie PCK Schwedt/Oder werden in den kommenden vier Wochen 24 der insgesamt 36 Anlagen überprüft. Während des regelmäßigen Instandhaltungschecks stehen sie still, sagte Detlef Schengber, Leiter der Abteilung Umwelt, am Dienstag. Man müsse sich das wie bei einem Auto vorstellen, das auch zum TÜV müsse.

3700 Mitarbeiter von Fremdfirmen würden die Rohrleitungen leeren, reinigen, spülen und am Ende sandstrahlen. Dann werden mögliche Auffälligkeiten wie Risse gesucht. 150 Kräne seien aufgebaut. 1200 Tonnen neue Rohrleitungen müssen dann neu verlegt und mit 100 Tonnen Schrauben wieder verbunden werden. TÜV-Inspektoren kontrollieren zum Abschluss die Anlagen. 124 Millionen Euro kostet nach den Angaben der Instandhaltungscheck. Er läuft bislang alle drei Jahre, künftig aber in größerem Abstand.

Im PCK Schwedt werden jährlich 12 Millionen Tonnen Rohöl verarbeitet - zu Diesel, Benzin, Kerosin, Flüssiggas, Heizölen und Bitumen. 1200 Mitarbeiter werden beschäftigt. Gesellschafter sind Rosneft Deutschland GmbH, Shell Deutschland GmbH und die AET-Raffineriebeteiligungs-Gesellschaft mbH.