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Bau - Schwerin

4,4 Millionen Euro für sozialen Wohnungsbau in Rostock

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Rostock (dpa/mv) - Das Infrastrukturministerium unterstützt zwei Großprojekte im sozialen Wohnungsbau in Rostock mit zusammen rund 4,4 Millionen Euro. Dabei handelt es sich nach Angaben vom Donnerstag um den Neubau eines sechsgeschossigen Wohngebäudes im Stadtteil Lichtenhagen mit 57 belegungsgebundenen Mietwohnungen, zehn Wohnungen sind barrierefrei und 47 barrierearm. Das andere Projekt ist ebenfalls ein Sechsgeschosser im Stadtteil Groß Klein mit 53 Mietwohnungen, elf davon barrierefrei und 42 barrierearm. Beide Objekte entstehen im Auftrag der Semmelhaack Vierundfünfzigsten Grundbesitzverwaltung.

Wie Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) berichtete, haben seit Inkrafttreten der Richtlinie Neubau Sozial im Jahr 2017 landesweit zwölf Neubauvorhaben die Zusicherung für die Unterstützung durch Fördermittel erhalten. Damit wird der Bau von insgesamt 347 Wohneinheiten in Greifswald, Rostock, Bad Doberan, Neubrandenburg und in Waren (Müritz) gefördert. Zwei dieser Neubauprojekte sind bereits fertiggestellt.

Aus dem Landesprogramm dürfen 20 Jahre lang nur an Personen mit Wohnberechtigungsschein vermietet werden. Die Nettokaltmiete der Wohnungen liege bei höchstens 5,50 Euro pro Quadratmeter, hieß es.