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Bau - Berlin

Polizei erhält neues Zentrum im Süden Neubrandenburgs

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Neubrandenburg (dpa/mv) - Die Polizei im Osten Mecklenburg-Vorpommerns erhält ein neues und modernes Zentrum. Wie Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch am Dienstag vor Journalisten sagte, wird das alte Gebäude in der Innenstadt von Neubrandenburg aufgegeben. Im Behördenzentrum im Süden Neubrandenburgs soll ein komplett neues Präsidium entstehen. Die ersten Aufträge für Planungen liefen bereits. Das Polizeipräsidium Neubrandenburg hat rund 1900 Mitarbeiter in den Kreisen Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte. Im Präsidium selbst arbeiten rund 150 Leute.

Der bisherige Gebäudekomplex neben der Johanniskirche, der aus der Nachkriegszeit stammt, gilt als stark sanierungsbedürftig. So musste ein alter Kinosaal dort wegen Einsturzgefahr gesperrt werden. Der Neubau soll auf dem früheren Gelände der DDR-Staatssicherheit entstehen, wo sich etliche Behörden, wie die Staatsanwaltschaft, befinden, sagte der 56-jährige Polizeipräsident. Wann der Bau beginnt, sei aber noch nicht klar.

Damit kann die Stadt Neubrandenburg, die dringend Flächen für Wohnungsbau sucht, künftig ein ganzes Quartier in der Innenstadt neu beplanen. Die benachbarte Polizeiinspektion soll im Zentrum bleiben.